QM-Leitfaden

Die sicherste Methode, einen Arzt nachhaltig vom Praxis-QM abzuschrecken ist, ihm das komplette DIN-Regelwerk oder die drei QEP-Ordner auf den Tisch zu legen. Die gute Nachricht ist: Das gesamte Regelwerk muss weder der Arzt, noch die QM-Beauftragte durcharbeiten. Die zweite gute Nachricht: Im Internet steht eine qualitativ hochwertige, dennoch gut lesbare Broschüre zum gratis-Download. Der „Leitfaden zur Einführung und Weiterentwicklung eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9000:2000“,  […]

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Die sicherste Methode, einen Arzt nachhaltig vom Praxis-QM abzuschrecken ist, ihm das komplette DIN-Regelwerk oder die drei QEP-Ordner auf den Tisch zu legen. Die gute Nachricht ist: Das gesamte Regelwerk muss weder der Arzt, noch die QM-Beauftragte durcharbeiten. Die zweite gute Nachricht: Im Internet steht eine qualitativ hochwertige, dennoch gut lesbare Broschüre zum gratis-Download. Der […]

Klartext zur Qualitätsmanagement-Richtlinie des GBA

.von Bernhard Schmeilzl, LL.M.
.Rechtsanwalt (München) &
.Master of Laws (England)
.
.Graf & Partner Rechtsanwälte –
.Kanzlei für Medizinrecht
.www.grafpartner.com

Spätestens seit 2006 quälen Ärztekammern, KVen und private Anbieter die niedergelassenen Ärzte mit dem ständigen Hinweis, dass „Qualitätsmanagement“ jetzt gesetzliche Pflicht sei. Prinzipiell richtig, aber was bedeutet das eigentlich genau? Und wie implementiert man in seiner Praxis ein brauchbares QM-System, ohne in Papier zu ersticken und für 15.000 Euro Honorar zehn Wochenenden oder mehr für Schulungen zu opfern?  …

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Klartext zur Qualitätsmanagement-Richtlinie des GBA .von Bernhard Schmeilzl, LL.M. .Rechtsanwalt (München) & .Master of Laws (England) . .Graf & Partner Rechtsanwälte – .Kanzlei für Medizinrecht .www.grafpartner.com Spätestens seit 2006 quälen Ärztekammern, KVen und private Anbieter die niedergelassenen Ärzte mit dem ständigen Hinweis, dass „Qualitätsmanagement“ jetzt gesetzliche Pflicht sei. Prinzipiell richtig, aber was bedeutet das eigentlich […]

Es gibt dutzende verschiedener Qualitätsmanagement-Systeme und noch mehr Anbieter. Jeder Arzt kann frei wählen, welches QM-System er verwenden will. Er kann sogar sein eigenes kreieren, so lange er sich an die (sehr allgemeinen) Vorgaben der QM-Richtlinie hält. Zertifizierung ist (bislang) nicht zwingend, aber für ca. 2015 im Gespräch. Wer Doppelarbeit und späteren Systemwechsel vermeiden will, kann bereits jetzt ein System auswählen, das als Grundlage für eine (spätere) Zertifizierung anerkannt wird. Die zwei gängigsten QM-Systeme für Arztpraxen sind:

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Es gibt dutzende verschiedener Qualitätsmanagement-Systeme und noch mehr Anbieter. Jeder Arzt kann frei wählen, welches QM-System er verwenden will. Er kann sogar sein eigenes kreieren, so lange er sich an die (sehr allgemeinen) Vorgaben der QM-Richtlinie hält. Zertifizierung ist (bislang) nicht zwingend, aber für ca. 2015 im Gespräch. Wer Doppelarbeit und späteren Systemwechsel vermeiden will, […]

Zertifizierung?

Derzeit (noch) keine Pflicht

QM sollte man nicht einführen, damit später eine bunte Urkunde im Wartezimmer hängt. Wichtiger ist, dass Arzt, Assistenzpersonal und natürlich die Patienten tatsächlich davon profitieren: durch optimierte Qualität, effizientere Abläufe, verbesserte Sicherheit und Zeitersparnis. Die Überprüfung (Audit) durch eine externe Stelle ist daher nicht Hauptgrund des Praxis-QM. Gesetzgeber und GBA haben bewusst auf eine Pflicht zur Zertifizierung verzichtet, jedenfalls vorerst. Allerdings wird die KBV wohl darauf drängen, dass in einigen Jahren die Zertifizierung zur Pflicht gemacht wird, schließlich baut sie derzeit ein Netz von Zertifizierungsstellen auf (Infos hier). Bislang ist die Nachfrage der Praxen allerdings gering: Bundesweit sind Stand November 2008 insgesamt gerade einmal 130 Praxen nach QEP zertifiziert (Liste); bei insgesamt 120.000 niedergelassenen Haus- und Fachärzten ein verschwindend geringer Anteil.

Dennoch ist Zertifizierung sinnvoll

Die Erfahrung zeigt: Arzt und Mitarbeiter sind motivierter und ernsthafter bei der Sache, wenn am Ende des Implementierungsprozesses auch eine „Prüfung“ (das Zertifizierungs-Audit) steht. Zudem wird die Zertifizierung in wenigen Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit entweder ohnehin Pflicht. Oder aber nicht-zertifizierte Praxen werden wirtschaftliche Nachteile haben (Punkteabzüge, Nichtaufnahme in „offizielle“ Empfehlungslisten u.a.m.).

Wer die Qualität seiner Praxis deshalb freiwillig bereits jetzt durch ein offizielles Gütesiegel belegen möchte, kann sich natürlich auch sofort zertifizieren lassen. Da es bislang erst sehr wenige zertifizierte Praxen gibt, kann dies ein gutes (wenn auch nicht ganz billiges) Marketing-Instrument gegenüber Patienten und Vertragspartnern sein. Verbände und Politik werden in den kommenden Jahren die Patienten immer mehr darauf drängen, zu zertifizierten Praxen zu gehen.

Wie läuft das ab?

Die Zertifizierung nimmt ein externer Dritter vor, der unabhängig sein soll; für das DIN EN ISO-Modell zum Beispiel der TÜV. Bei QEP werden allerdings sowohl die Zertifizierungsstellen als auch die Prüfer (sog. Visitoren) von der KBV akkreditiert, so dass gewisse Zweifel an der Unabhängigkeit erlaubt sind.

Meist erfolgt die Zertifizierung in mehreren Schritten (Vorgespräch, Voraudit, Zertifizierungsaudit, Überwachungsaudit). Die Kosten für die Zertifizierung sind nicht ganz gering, in der Regel zwischen 3.000 und 6.000 Euro.

Wir empfehlen eine Zertifizierung durch den TÜV auf Basis der DIN EN ISO 9001:2000, da dieser Standard die höchste Reputation besitzt (auch international) und sich sehr wahrscheinlich als Marktführer etablieren wird. Ihr persönlicher Ansprechpartner für Praxis-Zertifizierungen beim TÜV-Süd ist Herr Dipl.-Ing. Rüdiger Kruse, Tel. 089 / 5791-2306, e-Mail: ruediger.kruse@tuev-sued.de.

Wir begleiten Sie auf Wunsch aber auch bei einer Zertifizierung durch andere Stellen. Eine vergleichende Übersicht findet sich auf der KBV-Website zum Download (allerdings nicht ganz neutral, da die KVB natürlich ihr eigenes Produkt QEP präferiert). Einen interessanten Erfahrungsbericht zur ISO-Zertifizierung gab Frau Dr. Jasker am IQN Kongress 2004 (Vortragsfolien).

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Derzeit (noch) keine Pflicht QM sollte man nicht einführen, damit später eine bunte Urkunde im Wartezimmer hängt. Wichtiger ist, dass Arzt, Assistenzpersonal und natürlich die Patienten tatsächlich davon profitieren: durch optimierte Qualität, effizientere Abläufe, verbesserte Sicherheit und Zeitersparnis. Die Überprüfung (Audit) durch eine externe Stelle ist daher nicht Hauptgrund des Praxis-QM. Gesetzgeber und GBA haben […]

Erstaunlich selten weisen Kassenärztliche Bundesvereinigung, regionale KVen und Seminaranbieter darauf hin, dass die Kosten für die Einführung des gesetzlich vorgeschriebenen QM-Systems bezuschusst werden, bis zu 50 Prozent. Hier die Richtlinie über die Förderung von Unternehmensberatungen für Freie Berufe vom 27.06.2008 zum Download

Erstaunlich selten weisen Kassenärztliche Bundesvereinigung, regionale KVen und Seminaranbieter darauf hin, dass die Kosten für die Einführung des gesetzlich vorgeschriebenen QM-Systems bezuschusst werden, bis zu 50 Prozent. Hier die Richtlinie über die Förderung von Unternehmensberatungen für Freie Berufe vom 27.06.2008 zum Download

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Ihr Patient hat Anspruch auf eine Behandlung lege artis. Dazu gehört nicht nur die Medizin allein, sondern auch Organisation und Umfeld des Arztes. Woran erkennt ein Patient, ob „seine“ Arztpraxis zu den guten oder weniger guten gehört? Sie meinen, das kann man nicht an harten Kriterien festmachen? Von wegen! Die Bundesärztekammer hat hierzu sogar eine Patienten-Informationsbroschüre herausgegeben. Mit Checkliste: „Woran erkennt man eine gute Arztpraxis?“ (hier als PDF-Download: Checkliste gute Arztpraxis).  All diese Aspekte berücksichtigen wir selbstverständlich beim QM-Prozess. Damit nicht nur die BÄK zufrieden ist, sondern vor allem Ihre Patienten.

Ihr Patient hat Anspruch auf eine Behandlung lege artis. Dazu gehört nicht nur die Medizin allein, sondern auch Organisation und Umfeld des Arztes. Woran erkennt ein Patient, ob „seine“ Arztpraxis zu den guten oder weniger guten gehört? Sie meinen, das kann man nicht an harten Kriterien festmachen? Von wegen! Die Bundesärztekammer hat hierzu sogar eine […]

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Herzlich Willkommen!

Wir unterstützen Sie bei Qualitätsmanagement, Zertifizierung und Fortbildung. Fachkompetent, rechtssicher und praxisorientiert. Uns ist wichtig, dass nicht nur Papier beschriftet wird und QM-Ordner im Regal stehen. Der QM-Prozess soll für Ihre MitarbeiterInnen ein echter Gewinn sein. Schließlich zählt nur, was in der praktischen Arbeit auch wirklich umgesetzt wird.
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Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
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Ihr Qualitätsmanagement-Team
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Bernhard Schmeilzl, Master of Laws (England)
Rechtsanwalt für Medizinrecht
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